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Posts Tagged ‘Henry James’

Fünf literarische Frauenfiguren und ihre realen Vorbilder

1) Isabel Archer (Bildnis einer Dame) ↔ Mary Temple Durch ihr temperamentvolles und lebhaftes Wesen wusste die früh verwaiste Mary Temple (1845 bis 1870), die von allen nur Minny genannt wurde, all ihre Bekannten und Verwandten in den Bann zu ziehen, darunter auch Henry James. Vom frühen Tuberkulose-Tod seiner Kusine erschüttert, ließ James sie anschließend [...]

Jahrgang 1902

1902 – das war das Jahr, als der Burenkrieg in Südafrika zu Ende ging, Kuba seine Unabhängigkeit von den USA erhielt, der Altertumswissenschaftler Theodor Mommsen den Literaturnobelpreis* zugesprochen bekam, der Ausbruch des Mont Pelé auf der Antilleninsel Martinique etwa dreißigtausend Todesopfer forderte, die ersten Mitglieder den Madrid Foot Ball Club (vulgo Real Madrid) amtlich als [...]

Der große Gatsby

Für T. S. Eliot ist die Sache klar, für ihn ist Der große Gatsby der erste Schritt nach vorne, den die amerikanische Literatur seit Henry James getan hat (Bruccoli, S. 128). Ob er das wirklich glaubt, oder ob das nur sagt, weil Fitzgerald ihm das Buch gewidmet hat, kann hier nicht beantwortet werden. Aber Eliot [...]

Bildnis einer Dame

Die Muse hat ihn in Florenz geküsst. Denn gerade zu dem Zeitpunkt, da Henry James im Frühjahr 1879 für drei Monate dort verkehrte, begann er mit der Niederschrift seines Manuskripts. Leicht ist ihm die Arbeit allerdings nicht gerade gefallen. Es sei ein langer Roman gewesen, sagt James im Vorwort zur New Yorker Ausgabe, und er [...]