Onkels Erwachen

P. G. Wodehouse ist vielleicht der humorigste aller humorigen Schriftsteller. Eines seiner Bücher liegt auf unserem Nachttisch: Onkels Erwachen.


Daten zum Buch

  • Autor: P. G. Wodehouse
  • Titel: Uncle Fred in the Springtime
  • Genre: Roman
  • Verlagsort der Erstausgabe: New York
  • Verleger: Doubleday, Doran
  • Erscheinungsjahr: 1939
  • Deutsche Erstausgabe: Schloss Blandings im Sturm der Gefühle
    (München: Deutscher Taschenbuch Verlag 1983, Übersetzung: Christiane Trabant-Rommel)

Ja, damals war die Welt noch in Ordnung. Zum Adel zu gehören bedeutete etwas, den Herzögen, Grafen und all den anderen Peers ging es hervorragend (den meisten jedenfalls), das Leben war schön. Aber wer reich ist und privilegiert, der hat mit dem wirklichen Leben zumeist nicht viel am Hut – völlig normal also, dass fast der gesamte englische Adel einen an der Klatsche hatte und mit einem Bein bereits im Irrenhaus stand.

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Eine Kuh als Literaturkritikerin

P. G. Wodehouse ist einer der populärsten englischsprachigen Schriftsteller. Davon zeugt auch das Verhalten einer Kuh.


Nicht immer ist es ganz leicht, mit Kritik umzugehen. Doch sollte man dabei nie vergessen, dass einer dieser professionellen Quengler und Nörgler meist eh keine Ahnung hat, zumindest nicht mehr als eine Kuh. Das weiß jedes Kind (oder sollte es zumindest wissen), schwarz ärgern sollte man sich eines Tadels wegen also niemals im Leben.

Das wusste wohl keiner besser als der englische Humorist P. G. Wodehouse, der sich in seiner (natürlich mit einem leisen Augenzwinkern zu lesenden Autobiografie) Over Seventy in einem Kapitel mit dem Verhältnis zwischen Kritiker und Kritisiertem auseinandersetzt (→ Wodehouse 2009, S. 77).

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