(© -dnb-) – Kunststoffe hatte es schon vorher gegeben: Angefangen hatte alles 1868 mit dem Zelluloid, das auch heute noch für die Herstellung von Tischtennisbällen verwendet wird. Zelluloid ist aber nicht ausschließlich künstlich, da seine Grundlage, die Zellulose, aus Pflanzen gewonnen wird.
1907 entwickelte Leo Baekeland dann den ersten vollkommen synthetischen Kunststoff. Das Bakelit wurde überall gebraucht, bei elektrischen Steckern und Steckdosen genauso wie bei Radios, Salz- und Pfefferstreuern, ja sogar bei Schmuckstücken. Kein Wunder, dass Beakeland so populär wurde, dass er es im September 1924 aufs Titelblatt des Time-Magazins schaffte.
